Der Wasserrettungsdienst der DLRG

Über 50.000 ehrenamtliche DLRG-Rettungsschwimmer sorgen jedes Jahr für mehr Sicherheit in, am und auf dem Wasser. 

Jeder hat sie irgendwann schon einmal gesehen - die "Lifeguards" der DLRG. Sie wachen an den Badestränden im Küsten- und Binnenbereich, halten das wassersportliche Treiben im Auge und greifen ein, wenn Not am Mann ist.Dies ist die traditionelle Aufgabe in der Wasserrettung, der sich die DLRG seit ihrem Gründungsjahr verschrieben hat und die auch heute noch eine Kernaufgabe darstellt. Seit den Anfängen der DLRG im Jahr 1913 haben sich erhebliche technologische und gesellschaftliche Änderungen ergeben. Neben der klassischen Tätigkeit des traditionellen Wasserrettungsdienstes an den Badestellen haben sich auch modernere Organisationsmodelle der Wasserrettung mit höherem Technisierungsgrad und höherer Personalverfügbarkeit herausgebildet. Hier sind in erster Linie die Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes mit entsprechenden Wasserrettungskomponenten, aber auch besondere Einheiten für Zwecke des Katastrophenschutzes und der Abwehr von Großschadensereignissen, insbesondere bei Hochwassereinsätzen zu erwähnen.

Im Prinzip lässt sich der "Wasserrettungsdienst" der DLRG in folgende Formen gliedern:

   - in Selbstverantwortung
   - in privatem Auftrag
   - im öffentlichen Auftrag

Wasserrettungsdienst im Rahmen und als Teil der allgemeinen Gefahrenabwehr von Bund, Ländern und Gemeinden ist z.B. verankert in den Rechtsnormen

   - Katastrophenschutz
   - Rettungsdienst
   - Feuerschutz- und Hilfeleistung
   - Zivilschutz

Die Gestaltungsformen sind in den Satzungen der DLRG genannt. Welche Spielart das Hauptgewicht hat, hängt von den jeweiligen politischen Gegebenheiten in den Ländern und Kommunen, aber auch vom entsprechenden Potential der örtlichen DLRG-Gliederungen ab. Keine Gliederung kann sich mit gleich hohem Engagement allen Aufgaben widmen und wird sich deshalb in aller Regel einen oder mehrere Schwerpunkte setzen.